Ein Niedrigenergiehaus ist ein Haus, das so gebaut und gestaltet ist, dass es im Vergleich zu herkömmlichen Häusern deutlich weniger Energie verbraucht.
Ein Niedrigenergiehaus ist ein Haus, das so gebaut und gestaltet ist, dass es im Vergleich zu herkömmlichen Häusern deutlich weniger Energie verbraucht. Der Begriff Niedrigenergiehaus ist ein relativ neuer Begriff, der in den letzten Jahrzehnten entstanden ist. Im Wesentlichen ist ein Niedrigenergiehaus ein Haus, das so konstruiert wurde, dass es weniger Energie benötigt, um beheizt und gekühlt zu werden, als herkömmliche Häuser. Das Konzept des Niedrigenergiehauses entstand in den 1970er Jahren in Dänemark, als die Regierung eine Kampagne zur Energieeinsparung startete. Das Ziel war, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Seitdem hat sich das Konzept des Niedrigenergiehauses weltweit verbreitet, insbesondere in Ländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Niedrigenergiehaus zeichnet sich durch eine Reihe von Merkmalen aus. Das wichtigste Merkmal ist die hervorragende Isolierung. Ein Niedrigenergiehaus ist so gebaut, dass es Wärme im Winter speichert und im Sommer kühl bleibt. Dazu werden meist dicke Wände, spezielle Fenster mit einer hohen Wärmedämmung und eine effiziente Dachisolierung verwendet. Das sorgt dafür, dass im Winter weniger Wärme verloren geht und im Sommer weniger Wärme ins Haus eindringt. Ein weiteres Merkmal ist eine effiziente Heiz- und Kühlanlage. Niedrigenergiehäuser verwenden oft eine Wärmepumpe oder eine Solarthermieanlage, um Wärme aus der Umgebungsluft oder der Sonnenenergie zu gewinnen und das Haus zu beheizen. Moderne Heizsysteme wie die Brennwerttechnik oder die Kraft-Wärme-Kopplung können ebenfalls zur Effizienz beitragen. Niedrigenergiehäuser nutzen auch oft erneuerbare Energien wie Sonnenenergie oder Windenergie.